01. Januar 2019
ZWICKAU
Robert-Schumann-Haus 16 Uhr

Neujahrskonzert in Robert Schumanns Geburtsstadt. Klavierabend am „Clara-Wieck-Flügel“ (André Stein, Wien 1827): Clara trifft Goethe. Tobias Koch gestaltet zur Eröffnung des Clara-Schumann-Jahrs (200. Wiederkehr ihres Geburtstags 1819-2019) das Programm nach, das die 12jährige Clara Wieck bei ihrem legendären Weimar-Besuch 1831 bei und für Goethe vortrug. Neben Claras Opera 1-3 sorgten damals auch Bravourvariationen von Henri Herz, ein Werk ihres Vaters Friedrich Wieck sowie Frédéric Chopins Variationen über Mozarts „La ci darem la mano“ für Erstaunen und Bewunderung des 83jährigen Goethe.
Zudem ist das Konzert eine der seltenen Gelegenheiten, den Flügel zu erleben, auf dem Clara Wieck im Leipziger Gewandhaus 1828 debutierte – und der auf der Rückseite des letzten Hundertmarkscheins abgebildet war.

16. Januar 2019
HAMBURG
Museum für Kunst und Gewerbe – Sammlung Beurmann 19 Uhr
Hochschule für Musik und Theater Hamburg

Seminar zu Interpretationsgeschichte (nachmittags) und Gesprächskonzert (19 Uhr) an verschiedenen Flügeln der Hamburger Sammlung: „Robert und Clara Schumann und die Aufführungspraxis der Romantik“ mit Werken von Clara Schumann (u.a. Romance varié op. 3 und Robert Schumann (u.a. Waldscenen op. 82, Faschingsschwank aus Wien op. 26).
„Aufführungspraxis der Romantik? Wieso denn das, Schumann und Mendelssohn, Chopin und Liszt, das ist doch keine ‚Alte Musik‘. Aufführungspraxis, das ist doch etwas für Barockexperten!“ So könnte man denken, und man läge doch gänzlich falsch. Umso weiter die Epoche der Romantik sich zeitlich von uns entfernt – inzwischen sind seit Schumanns Tod mehr als 160 Jahre vergangen – umso weniger unmittelbar kann unser Zugang zu ihrer Musik sein. Längst hat sich die Grenze dessen, was wir als historische Musik wahrnehmen (sollten), immer weiter ins 19. Jahrhundert hinein verschoben. Tobias Koch gilt als einer der profiliertesten Schumann-Interpreten auf dem Gebiet der romantischen Aufführungspraxis. Er hat sich als Musikwissenschaftler, Interpret und Herausgeber intensiv mit dem Werk von Clara und Robert Schumann und ihren Zeitgenossen auseinandergesetzt.

Seminar und öffentliches Konzert finden im Rahmen eines Seminars zur Interpretationsgeschichte in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater Hamburg statt.

31. Januar 2019
DÜSSELDORF
Robert Schumann Hochschule, Partikasaal 19.30 Uhr

Klavierabend mit Studierenden der Hochschulklasse von Tobias Koch. Werke von u.a. Mozart, Schubert, Schumann, Liszt, Granados, eine Uraufführung, Improvisationen und wie immer als Zugaben Musik für zwei Klaviere (darunter Tango von Stravinski, Summernight Tales von Mia Brentano, Schumanns Rheinische Sinfonie in einer Bearbeitung für 8 Hände von Theodor Kirchner), bei der Tobias Koch teilweise auch gemeinsam mit seinen Studierenden spielt.

22. Februar 2019
VANCOUVER / Canada
Christchurch Cathedral 7:30 pm
Co-presentation Vancouver Chopin Society & Early Music Vancouver
Pre-concert talk with Tobias Koch at 6:45 pm

Piano Recital with Tobias Koch, who presents one of his most successful recital programs, already performed in many concert halls in Poland, Italy, Austria, France, and Germany. „Frédéric Chopin – his last Concert“. Chopin’s last public concert performance took place in Edinburgh on 4 October 1848, at the end of a concert tour trough England and Scotland. Shortly after that Chopin returned to Paris. Until his death in the autumn of the following year he did not play any other concert. But the Edinburgh concert belongs not only to those very few public appearances that Chopin made as pianist. There is something more that makes this concert unique: The Edinburgh performance is the one and only concert throughout all of his life that Chopin performed alone. At all other concerts he shared the stage with singers and instrumentalists – mixed programs were quite fashionable at that time. So what we here can listen to is not less than Chopin’s one-of-a-kind solo piano recital in the modern sense of the word. The reconstruction of this historic concert program will be performed by Tobias Koch on a historical Broadwood pianoforte from Chopin’s time.

23. Februar 2019
VANCOUVER / Canada
Christchurch Cathedral 7:30 pm
Co-presentation Vancouver Chopin Society & Early Music Vancouver
Pre-concert talk with Tobias Koch at 6:45 pm

Second piano recital of Tobias Koch, who presents this time another program full of musical discoveries: „Mazurka & Polonaise: The Polish Romantics“, with works by Chopin, Oginski, Elsner, Szymanowska, Dobrzynski, Kurpinski, Krogulski, Mikuli, Friedman, Koczalski, Paderewski.
We all know and love Chopin’s Polonaises and Mazurkas. But how much do we know about these two quintessentially “Polish” dance forms? And what does it mean when we talk about the “Polish” quality inherent in this music? Poland lost her independence in 1795, and spirit of this threefold partitioned nation was united and sustained around one common idea – Polishness. With any nation in crisis, the arts, music in particular, serves to unite and inspire its people, to connect them with its glorious past. And Poland’s folk tradition became the cornerstone of her arts. Come and hear music by these “Polish Romantics”, music that expresses the range of emotion – sadness, suffering, a feeling of passing, and of losing everything –expressed in that one indescribable word in Polish – żal. Music that defines a nation.
Tobias Koch presented this program already different times with enormous success in major Polish concert halls, in Polish Radio and recorded parts of it also on CD for the National Polish Chopin Institute, with whom he works closely together since many years. Koch is one of the public favorites of Warsaw audiences and takes since 6 years consecutively part in the International Music Festival „Chopin and his Europe“. Tonight he will play on a Broadwood Concert Grand from 1852.

12. März 2019
Radio BBC 3

Die englische BBC sendet im Nachmittagskonzert die vollständige Aufzeichnung eines Konzertes von Tobias Koch als Solist von Concerto Köln beim Warschauer internationalen Musikfestival „Chopin and his Europe“ 2018 mit nicht weniger als vier solistischen Auftritten Kochs innerhalb eines Programms: Klavierkonzerte und Bravourvariationen von J.C. Bach, Ferdinand Ries, Carl Czerny – und schließlich eine Bearbeitung des letzten Satzes von Beethovens IX. Sinfonie für Klavier und Orchester.

11. April 2019
KÖLN
Synagoge, Roonstraße 50, 20 Uhr

Fest für Alte Musik

„Rendezvous chez Offenbach“: Klaviertrio mit Evgeny Sviridov (Violine) und Davit Melkonyan (Violoncello) mit Werken von Jaques Offenbach, Ferdinand Hiller und Felix Mendelssohn Bartholdy (Trio No. 1 d-Moll op. 49).
Konzert im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Rhein-Ruhr und beim Kölner Fest für Alte Musik. Tobias Koch spielt auf einem Flügel von Julius Blüthner, No. 168, Leipzig 1856 (freundliche Leihgabe aus der Sammlung Dr. Johannes Koch).

13. April 2019
KÖLN
Fest für Alte Musik. Music. My Love – Marathon
16 Uhr, Minoritenkirche: „Recontres Dansantes“ – Französische Musik von Rameau bis Poulenc. Mit Natalia Lentas, Cembalo.
19 Uhr, Museum für Angewandte Kunst: „Mozart in A“. Mit Anton Steck, Violine.

Gleich zweifach ist Tobias Koch beim Music. My Love Marathon im Rahmen des Kölner Fest für Alte Musik zu hören.

Um 16 Uhr findet zunächst die Programm-Premiere von „Recontres Dansantes“ statt. Als aus der Kölner Alte-Musik-Szene nicht mehr wegzudenkender pianistischer Exportartikel aus dem benachbarten Düsseldorf sorgt Tobias Koch seit Jahren als Duopartner von Andreas Staier, Solist von Concerto Köln und mit zahlreichen Kammermusikprojekten für die rheinische musikalische Völkerfreundschaft und -verständigung. Besonders faszinieren ihn instrumentale Gegenüberstellungen, Wandlungen und Verwandlungen, Wirkungen und Wechselwirkungen: Tobias Kochs neues Programm „Recontres Dansantes“ spannt einen weiten musikalischen Bogen über 300 Jahre französischer Tanzmusik von Rameau, Couperin, Forqueray, Debussy,  Saint-Saëns, Chausson bis hin zu Ravel und Poulenc. Erleben Sie einen kunstvoll choreographierten instrumentalen Pas de deux von Cembalo und Blüthner-Pianoforte: Tobias Kochs Dialogpartnerin ist die aus Polen stammende junge und bereits vielfach preisgekrönte Natalia Lentas. Der WDR Köln schneidet das Konzert mit und sendet zu einem späteren Zeitpunkt.

Um 19 Uhr dann „Mozart in A“ – auf dem Programm u.a. Andante und Fuge A-Dur KV 402, Rondo a-Moll KV 511 (Fortepiano solo) und Sonate A-Dur KV 305. Seit Langem haben sich der Kölner Geiger Anton Steck und der Düsseldorfer Hammerflügelspezialist Tobias Koch, zwei ebenso virtuose wie besonders experimentierfreudige Protagonisten der rheinischen Alte-Musik-Szene eine musikalische Zusammenarbeit herbeigewünscht – das Kölner Fest für Alte Musik macht es nun erstmals möglich! Miteinander erkunden sie Werke von Mozart „in A“,  denen nach zeitgenössischer Tonartencharakteristik nicht nur der Affect der Liebe, Zärtlichkeit, Schmeicheley, Traurigkeit, auch wohl, wenn der Componist ein Stück darnach einzurichten weis, eine wütende Gemüthsbewegung, als die Verwegenheit, Raserey und Verzweifelung“ [Quantz 1752] zugesprochen wird – sondern auch die Farbe „Schön Sächsischgrün“ und die Duftnote eines „Zitronen erfrischenden Geruches [Ribock 1783]. Freuen Sie sich zusammen mit den beiden Musikern auf eine affektgeladene und farbenreiche Duo-Premiere auf Augen- und Ohrenhöhe! Tobias Koch spielt auf einem Fortepiano von Domenico Perrotta, Italien um 1795 (freundliche Leihgabe von Dr. Ernst Sell, Hilden).

18. April 2019
KÖLN
Hochschule für Musik und Tanz, Kammermusiksaal

Klavierabend mit Werken von Frédéric Chopin

04. Mai 2019
INNSBRUCK / Österreich
Collegium Canisianum, Tschurtschentalerstraße 7, 19 Uhr

Zukunftsmusik. Franz Schubert, Die letzten drei Klaviersonaten. Bei seinem ersten Innsbrucker Gastspiel 2018 hatte Tobias Koch Gelegenheit, drei historische Hammerklaviere der Tiroler Landesmuseen zu bespielen. Besonders das Prunkstück unter diesen Instrumenten, ein Flügel des Wiener Klavierbauers Conrad Graf, nahm ihn ob seiner klanglichen Raffinesse sofort gefangen. So war es auch nicht schwierig, Koch für ein Konzertprojekt zu gewinnen, in dessen Mittelpunkt Gipfelwerke der romantischen Klavierliteratur stehen: Schuberts letzte drei Klaviersonaten, ein kostbares Vermächtnis aus dem Todesjahr des Komponisten. In Kooperation mit dem Kulturverein Justiz Tirol.
Im Anschluss an dieses Konzert findet eine CD-Produktion mit gleichem Programm statt.

14. Mai 2019
MERAN / Italien
Kursaal, Pavillon des Fleurs, 20 Uhr

Franz Schubert: Die letzten drei Klaviersonaten D 958-960

19. Mai 2019
GDANSK / Polen
Gdańsk Music Festival
Centrum Św. Jana w Gdańsku, 19 h

Tempo di Polacca – Tempo di Mazourka. „The Polish Romantics“. Chopin und die Anderen: Wir alle kennen und lieben Chopins Polonaisen und Mazurken. Wieviel aber wissen wir wirklich über musikalische Wurzeln, Verästelungen, Blätter und Blüten dieser beiden polnischen Nationaltänze? Aus der Volksmusik stammend, definieren sie über mehrere Jahrhunderte hinweg nicht weniger als ein Nationalgefühl eines Landes, das besonders in der Musik seine Unabhängigkeit erstrebte, erkämpfte und vor allem behauptete.
Werke von u.a. Chopin, Oginski, Elsner, Szymanowska, Dobrzynski, Kurpinski, Krogulski, Mikuli, Friedman, Koczalski, Paderewski.

21. Mai 2019
DÜSSELDORF
Heinrich-Heine-Institut

01. Juni 2019
BONN

22. Juni 2019
KATOWICE / Polen
NOSPR / Philharmonie, 18 Uhr

Klavier-Oktett des Chopin-Zeitgenossen Józef Krogulski. Mit Kwartet Ślaski / Silesian String Quartet und Gästen.

23. Juni 2019
HAMBURG
Museum für Kunst und Gewerbe / Musikinstrumentensammlung, 19 Uhr

2. Chopin-Festival Hamburg: Doppel-Klavierabend mit historischem und modernem Flügel. Mit Hélène Tysman (Klavier). Werke von Chopin, u.a. Ballade no. 4 op. 52, Scherzo No. 3 op. 39, Préludes op. 28.

05. Juli 2019
SCHLOSS ENGERS in NEUWIED
Festival RheinVokal, 19 Uhr

„Ich wandre fremd von Land zu Land / So heimatlos und unbekannt.“ So singt der Wanderer an den Mond in einem der schönsten Lieder von Franz Schubert. Das Gefühl, im eigenen Land heimatlos zu sein, entwurzelt und entmachtet, prägte die gesamte Generation Schuberts. Seine Lieder wurden zum Sprachrohr einer „lost generation“ im Polizeistaat Metternichs. Der geniale Liedersänger Markus Schäfer und sein kongenialer Klavierpartner Tobias Koch spannen einen weiten Bogen über den Begriff der „Heimat“ bei Schubert – passend zum Motto des Kultursommers Rheinland-Pfalz 2019. Und damit aus dem Liederabend eine echte „Schubertiade“ wird, geben junge Stipendiaten der Villa Musica tief berührende Kammermusik des Komponisten hinzu.

23. August 2019
WARSCHAU / Polen
Festival „Chopin and his Europe“

Duoabend an zwei Klavieren mit Janusz Olejniczak. Werke von Moniuszko, Chopin und Saint-Saëns.

31. August 2019
WARSCHAU / Polen
Festival „Chopin and his Europe

Tobias Koch ist Solist der Hofkapelle München (Leitung: Rüdiger Lotter) im Abschlusskonzert des 15. Internationalen Musikfestivals „Chopin and his Europe“ in Warschau.

07. September 2019
BONN

Eröffnungsprogramm Beethovenfest

13. September 2019
BONN

Beethovenfest

11. Oktober 2019
KEMPEN
Kulturforum Franziskanerkloster

Clara Schumann zum 200. Geburtstag. Mit Ute Gremmel-Geuchen (Orgel) und Ute Büchter-Römer (Rezitation). Werke von Clara und Robert Schumann sowie Johannes Brahms.

12. Oktober 2019
DÜSSELDORF
Internationales Düsseldorfer Orgelfestival
Pfarrkirche St. Maximilian

Clara Schumann zum 200. Geburtstag. Mit Ute Gremmel-Geuchen (Orgel) und Ute Büchter-Römer (Rezitation). Werke von Clara und Robert Schumann sowie Johannes Brahms.

13. Oktober 2019
FRIEDBERG

Schubert: Winterreise. Mit Markus Schäfer (Tenor)

25. Oktober 2019
BAD HOMBURG

Beethoven Klavierkonzert. Mit Compagnia di Punto und Christian Binde (Leitung)

27. Oktober 2019
WIESBADEN

Beethoven Klavierkonzert. Mit Compagnia di Punto und Christian Binde (Leitung)

01. – 03. November 2019
LEIPZIG

Kammermusikfestival Leipziger Herbstsalon

02. Februar 2020
ANTWERPEN / Belgien

Beethoven-Klaviersonaten-Marathon